Innovation und Vielfalt:
Es geht um Arbeitsplätze.
Vollbeschäftigung ist möglich!

Werten verpflichtetes Unternehmertum ist die wesentliche Säule jeder Volkswirtschaft. Aus Alleinstellungsmerkmalen und Innovationen entstehen bessere Margen und mehr Arbeitsplätze. Das sichert die offene demokratische Gesellschaft gegen ihre Feinde. So entsteht anstelle des seit Marx in alle Lebensbereiche infiltrierten Materialismus die offene post-materialistische Gesellschaft, welche qualitative Vielfalt mit neuer Wertschätzung ehrt, als Hommage, nicht nur an ihre Vordenker, wie Karl Popper, Jakob von Uexküll, Thomas Kuhn und Barbara Tuchmann, sondern auch an ihre praktischen Wegbereiter, wie die Markentechniker Hans Domizlaff und Benno von Keysselitz.

Seit seinem spontanen Einsatz für den Turnaround der Wirtschaft des Baskenlandes, aus einer explosiven Situation
von (offiziell) "nur" 34% Arbeitslosigkeit, setzt sich Gerhard heute um so mehr für ein an Werten und Haltungen orientiertes Unternehmertum ein. So wie er es von Kindheit an gelernt hat: Nur Innovationen und ihre am Kundenbedarf orientierten deutlichen Alleinstellungsmerkmale schaffen neue Arbeitsplätze. Nicht anders, als dies später auch Uwe Thomas und Peter Glotz in ihrem Buch vom "neuen Wirtschaftswunder" formuliert und belegt haben. Heute erst recht werden neue erfüllende Aufgaben, gerade angesichts auch in Zukunft noch weiter wegfallender Arbeitsplätze, dringend benötigt.

Seit Jahren leiden die Sozialen Sicherungs-Systeme (noch) nicht an der Überalterung, sondern daran, daß nicht genug Menschen aus eigener unsubventionierter Arbeit ihre Sozialversicherungs-Beiträge zahlen. Die Zahl der Beschäftigten nimmt weiter stetig ab. Nur daß die Arbeitslosigkeits-Statistiken dies nach vielen Änderungen nicht mehr erkennen lassen.
Daß dies aber Millionen von Menschen in prekären Umständen schlicht für nicht existent erklärt, schafft nicht nur ständig mehr Unrecht, sondern auch sozialen Sprengstoff, der überall den inneren und äusseren Frieden gefährdet.

Dem Problem kommt man nur bei, wenn es in Europa auch weiterhin möglich ist, zu einheimischen Löhnen für den Weltmarkt zu produzieren. "Mindestlöhne" auf asiatischem Niveau dienen diesem Ziel nicht: Auch sie müssen erst erwirtschaftet werden, bevor sie gezahlt werden können. Demgegenüber ist jeder Mindestlohn viel zu tief und dient nur der Zementierung der irrigen Paradigmen.

Damit die inzwischen zu Recht "real" genannte Wirtschaft der Gesellschaft wieder voll dienen kann, wie es ihren Potentialen entspricht, kommt es darauf an, daß Unternehmen die Margen erwirtschaften, die es ihnen erlauben, wieder normal in Forschung und Entwicklung, also in die entschlossene Verbesserung ihrer innovativen Alleinstellungsmerkmale zu investieren und mit diesen mehr Arbeitsplätze zu schaffen und die so vermehrt entstehende Arbeit auch richtig zu entlohnen.

Nachhaltigkeit ist, was echte Unternehmer in ihrer regionalen Verwurzelung und "Sozialverpflichtung des Kapitals" schon immer gelebt und praktiziert haben: "Die Vermeidung langfristig kontraproduktiver Folgen kurzsichtiger Gedanken, Beschlüsse, Handlungen und Unterlassungen".

Gerhard Eichweber geht es um die Vermeidung des Unterlassens, wenn er sich noch einmal engagiert einbringt und dabei aus dem Schatten einer bisher gepflegten Zurückgezogenheit tritt, um seine Methodik an Unternehmer und junge Spezialisten weiter zu geben, und sie zu ermutigen, das zu tun, was nur sie können:
Die Zukunft proaktiv und nachhaltig zu gstalten. Dabei kann auch das Wahrnehmen und Wertschätzen regionaler und ethnischer Besonderheit zu einem Brunnen werden, aus welchem die Kreativität Ideen für neue Besonderheit schöpft.
Genau wie die Computer-Maus Resultat der Technikkultur einer Region ist: Der Feinmechanik-Tradition des schweizerischen Juras.

Der Schlüssel, der über fortgesetze Krisen oder Wohlstand entscheidet, liegt ausserhalb der Wirtschaft: In der Kultur des Umganges mit Werten und den Nuancen ihrer qualitativen Vielfalt.

Die irrige Fixierung auf schnöde quantitative Kriterien, welche
die Werte, Prinzipien und Haltungen von Menschen und Gruppen längst gleichmacherisch ignoriert, unterhölt und zunehmend ersetzt haben, geht auf Ursachen zurück, die nicht nur der Philosoph Karl Popper klar benannt hat, sondern deren Irrigkeit auch der Biologe und Wissenschafts-Theoretiker Jakob von Uexküll längst genau beschrieben hat.

Wie sehr dies besonders für die Wirtschafts-Wissenschaften gilt, hat Gerhard Eichweber erst gefunden, als er seine ergänzenden Findungen zur Wirtschafts-Theorie nach langem Ringen endlich zur Veröffentlichung brachte: Wenn man in Jakob und Thure von Uekülls wissenschafts-theoretischem Buch "Kompositionslehre der Natur" das Wort "Biologie" durch das Wort "Wirtschaft" ersetzt, bleiben die Sätze richtig - und erhellen plötzlich, was Gerhard Eichweber bereits vor Jahren anlässlich der Vorstellung eines Jahresgutachtens der deutschen "Wirtschafts-Weisen" kommentiert hatte, als deren Vorsitzender vor laufenden Kameras einräumte: "Wir verstehen noch nicht, was in Japan passiert ist. Und darum verstehen wir auch nicht, was jetzt in Deutschland und Europa passiert."

Der Kommentar lautete: "Klar. Denn die Ursachen der Krise liegen außerhalb des Suchfeldes: In der Kultur. Also in der Gesellschaft. Und insbesondere in Fähigkeit und Willen zum Umgang mit qualitativer Information. Diese Fähigkeit wird durch reduzierte Sprache und Bildung zunehmend beschränkt. Und mit der Unfähigkeit zum Umgang mit qualitativer Verschiedenheit wächst auch die Unsicherheit. Und mit ihr die Angst vor Fremdem!"

Erst wenn Menschen wieder bewusst wissen, daß es ihr gutes Recht ist, daß Anbieter mit passenden Angeboten genau auf ihre Präferenzen eingehen, und wenn sie fordern, daß ihre Wunschträume erfüllt werden und sonst nichts kaufen, erst dann werden sie mit ihrer eigenen Einzigartigkeit auch die fremde Andersartigkeit freudig wertschätzen und unterstützen, ohne daß es ihre eigene ist. Aber auch ohne Angst vor der Vielfalt der Verschiedenheiten, die den Schlüssel darstellt, der über Wohlstand als eine Seins-Form oder die sich fortdauernd immer höher aufschaukelnde Krise entscheidet. Wenn sich nichts ändert, kommt der Finanz-Tsunami alsbald. Das muss aber nicht sein! Darum hält Gerhard Eichweber unter anderem Vorträge zu Themen, wie: "Wirtschafts- und Politik-Semiosen".

Wer die Zeichen hingegen nicht wahrnehmen will, lese Barbara Tuchmann's "Die Torheit der Regierenden". Vielleicht hilft das.





Wir sind nicht nur verantwortlich, für was wir tun, sondern auch dafür, was wir nicht tun.
(Molière)

Die Verteidigung der offenen Gesellschaft gegen ihre Feinde:

Wer weiß, daß derzeit in Deutschland über 50% der Kinder und Jugendlichen in so genannten "Hartz IV" Familien aufwachsen, kann sich auch ausmalen, zu was für einer Gesellschaft dies führen wird, wenn man untätig bleibt und zusieht, wie weiter nur an Symptomen kuriert wird.